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Emotionales

15 Leute, die den Nachkommen eine Überraschung hinterließen

Wenn jemand stirbt, dann muss früher oder später sein Haus oder seine Wohnung ausgeräumt werden. Diese traurige Aufgabe übernehmen meistens die Nachkommen.


Hier sind emotionale Geschichten, die dich wirklich inspirieren. (Zum Artikel nach unten scrollen.)


Manchmal finden die Erben im Nachlass höchst erstaunliche Überraschungen. Das Leben eines Menschen zeigt sich eben oft erst in den Details seines Zuhauses.

Auf der Internet-Plattform reddit hat jetzt ein Nutzer an die Internet-Gemeinde folgende Frage gerichtet: „Menschen, die schon einmal das Haus eines Verstorbenen ausgeräumt haben, was ist das Seltsamste, das ihr gefunden habt?“

Die Antworten, die andere Nutzer daraufhin gegeben haben, sind erstaunlich. Mal ist es ein verborgener Schatz, mal eine rührende letzte Botschaft und mal ein sehr beklemmender Beweis dafür, dass auf einem Computer etwas war, das niemand finden sollte.

Vorhang auf für Überraschungen aus dem Nachlass.

1. Das explosive Erbe

„Mein Opa hatte vier Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg in seiner Garage. Sie waren alle noch funktionstüchtig. Wir mussten die Bombenentschärfung anrufen, um die Dinger loszuwerden.“

2. Der verlorene Sohn

„Wir fanden heraus, dass meine Mutter noch ein weiteres Kind hatte. Damit waren es insgesamt acht. Sie hatte unseren Bruder zur Adoption freigegeben und niemandem je etwas von ihm erzählt. Wir haben ihn sogar gefunden. Er ist ein richtig lieber Kerl!“

3. Ein Schatz aus Silbermünzen

„Meine Großmutter hat Silberdollar gesammelt und sie überall im Haus versteckt. Als wir es ausräumten, fanden wir in jeder erdenklichen Ecke ein paar Münzen. Als wir alle zusammenhatten, waren das um die 7.000 Dollar (etwa 6.460 Euro).“

4. Geschwister sind doch etwas Schönes

„Wir fanden einen Brief, den meine Schwester an meine Großeltern geschrieben hatte. ‘Ich HASSE das Baby. Alles, was es macht, ist zu schreien, zu schreien und zu schreien. Sie ist eine schreiende HEXE!’ Das Baby war ich. Danke, Schwesterherz.“

5. Opa war ein schlauer Mann

„Der Rauchmelder fing an zu piepen. Es ist ein sehr altes Gerät, noch aus den 80er Jahren. Als ich es aufschraubte, waren da keine Batterien drin. Nur Kabel, die durch die Wand bis in die Garage reichten. In der Garage waren sie mit einem modernen Rauchmelder und seiner Batterie verbunden. Opa hatte die Geräte gekoppelt, um sicherzugehen, dass er gewarnt wird, falls es in der Garage brennt.“

6. Das kann nichts Gutes gewesen sein

„Ein Cousin war bei einem Motorradunfall gestorben. Wir räumten seine Wohnung aus und wollten auch seine Festplatte auf dem Computer löschen. Als wir den Rechner anschalteten, wurde nach einem Passwort gefragt. Als wir es einige Sekunden später noch nichts eingegeben hatten, gab es einen lauten Knall und der Bildschirm wurde schwarz. Der Cousin hatte den Computer mit einer Falle gesichert. Hinter dem Schreibtisch fanden wir eine Schrotflinte, die auf die Festplatte gerichtet war. Sie war mit Vogeldunst (sehr feinem Schrot) geladen, und der hatte die Festplatte komplett durchlöchert. Bis heute frage ich mich, was auf diesem Computer war.“

7. Sie hatte vorgesorgt

„In der Nacht, in der meine Mutter starb, fanden wir einen Umschlag von der Versicherungsgesellschaft. Sie hatte vor uns allen verheimlicht, dass sie eine Lebensversicherung über 100.000 Dollar (etwa 92.300 Euro) abgeschlossen hatte.“

8. Eine Kammer voller Trauer

„Ich hatte einen Onkel, der als Kind bei einem Unfall starb. Meine Großmutter hat absolut alles behalten, was zu ihm gehörte. Alte Kinderzeichnungen, Klassenarbeiten, Spielzeug, alles. Sie hat es in einer Kammer aufbewahrt und nichts davon war staubig.“

9. Das Keks-Geheimnis

„Bevor meine Oma starb, war sie jahrelang krank. Mein Vater hat ihr mit ihren Medikamenten geholfen und sie auf eine zuckerreduzierte Diät gesetzt. Als wir Omas Haus ausräumten, fanden wir überall versteckte Kekse. Für eine Frau, die ihr Leben lang so lieb war und brav alle Regeln befolgt hat, war das ein großer Akt der Rebellion.“

10. Traurigkeit und Bedauern

„Mein Vater war ein begabter Künstler. Er hat viel gezeichnet. Als wir sein Haus ausräumten, fand ich in einer Schublade einen Zettel für mich. Er hatte einen Elch gezeichnet. (Ich liebe Elche.) Daneben ein Selbstporträt von ihm – mit einer Dose Bier. Er starb an seinem Alkoholismus. Es war eine Art Entschuldigung von ihm an mich.“

11. Was ist denn hier passiert?

„Wir fanden 9.000 Dollar (etwa 8.300 Euro) in Scheinen aus den 50er Jahren und einen abgetrennten, eingetrockneten Finger mit einem Ring daran.“

12. Wer ist Marty?

„Im Haus meines Großonkels fanden wir das Skelett einer Ratte mit einem Schild, auf dem stand: ‘F*ck dich, Marty.’“

13. Da steckt eine Geschichte dahinter

„Wir waren dabei, Opas Habseligkeiten zu katalogisieren, damit wir entscheiden konnten, wer was bekommen sollte und was wir weggeben wollten. Da war diese eine Kiste, die wir nicht öffnen konnten. Hoch oben auf der großen Standuhr versteckt. Etwa zwei Monate später hatte mein Onkel sich selbst das Schlösserknacken beigebracht. Wir gingen zusammen zurück zu Opas Haus. Mein Onkel knackte das Schloss der Kiste. Darin waren ein Revolver und 10.000 Pfund (etwa 12.020 Euro).“

14. Die Schatzsuche im Krempel

„Meine Großmutter war ein Messie, aber auch eine Sammlerin von Antiquitäten. Beim Ausräumen ihres Hauses mussten wir uns im Schnitt durch 6 Kisten voll wertlosen Mülls hindurchwühlen und in der siebten Kiste war dann wertvoller Schmuck. Wir mussten absolut alles durchgehen.“

15. Kein Interesse

„Nach Omas Tod haben wir Opa gefunden. Seine Asche. Sie war in einem ungeöffneten Paket, zusammen mit einem Brief des Krematoriums. Darin stand, sie habe die Asche nie abgeholt. Opa hat ein Urnengrab auf dem Friedhof. Was in der Urne ist, weiß jetzt niemand.“

Was für eine Sammlung seltsamer Funde. Man kennt einen Menschen eben nie wirklich so gut, wie man das glaubt. Schließlich hat jeder ein paar Dinge, die er seiner Familie nicht erzählt.

Quelle: boredpanda
Vorschaubild: ©Facebook/Stephen Creasy

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