Veröffentlicht inTiere, Tierrettungen

Hündin fliegt für Tierrettung 640 km in neues Zuhause

Für eine Tierrettung fliegt Hobbypilot 640 km. Es geht um das Leben einer alten, krebskranken Hündin, die niemand wollte.

Hündin im Cockpit
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Menschen, die alles geben, um Tiere zu retten – hier sind ihre Videos. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Menschen gehen für Tierrettungen oft ans Äußerste. Sogar 640 km weit fliegen für eine alte krebskranke Hündin. Eine außergewöhnliche Geschichte von einem einzigartigen Vierbeiner.

Tierrettung für alte Hündin

Die wenigsten Tierheimbesucher entscheiden sich bei der Wahl eines neuen Gefährten für ein älteres Tier. Meistens sind es Welpen und junge Kätzchen, die zuerst ein neues Zuhause finden und den Zwingern damit schnell wieder entfliehen können. Viele ältere Tiere, die ins Tierheim kommen, werden es daher wohl nie mehr lebend verlassen. Doch es gibt noch Menschen, denen ein solch trauriges Schicksal nicht einfach egal ist, wie der folgende Fall zeigt.

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Der betagten Hündin Ashlyn, die in einem Tierheim im US-Bundesstaat North Carolina untergebracht ist, geht es gesundheitlich immer schlechter. Binnen kürzester Zeit verliert sie sehr viel Gewicht. Schuld daran sind mehrere Sarkome, bösartige Tumore unter der Haut, die sich schnell durch Metastasen im ganzen Körper verbreiten. Ashlyn bleiben augenscheinlich nur noch wenige Wochen zu leben.

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Die betagte Hundedame hat auch Liebe verdient

Verzweifelt machen sich die Angestellten des Tierheims auf die Suche nach einem Gnadenplatz für die alte Dame, damit sie nicht auch noch ihre letzten, so kurzen Tage in einem Zwinger verbringen muss. Noch einmal soll die Hündin Liebe und Geborgenheit erfahren dürfen, bevor sie ihre sanften, mandelbraunen Augen für immer schließt.

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Schließlich finden sie den perfekten Ort für Ashlyn, doch dieser befindet sich 640 Kilometer von ihrem Tierheim entfernt. Der alten Hündin bei ihrem derzeitigen gesundheitlichen Zustand einen regulären Flug mit einer Fluglinie zuzumuten, ist jedoch undenkbar. Doch was nun?

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Hobbypilot schreitet zur Tat

Paul Steklenski, ein Hobbypilot aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania, meldet sich auf einen Hilferuf des Tierheims, um Ashlyn bei ihrer letzten Reise zu helfen. 2015 gründete der Informatiker die Organisation „Flying Fur Animal Rescue“, die er ins Leben rief, um Tiere in Not mit dem Flugzeug in ein neues Zuhause zu transportieren. In den USA werden Tierheimbewohner, die nicht vermittelt werden, eingeschläfert, damit die Tierheime nicht überquellen. Paul will das nicht akzeptieren und hat es sich zum Ziel gemacht, diesen Tieren eine Chance auf ein glückliches Leben bei Menschen zu geben, die ihnen Liebe und Geborgenheit schenken. Für dieses Unterfangen zahlt Paul über 10.000 US-Dollar pro Jahr aus eigener Tasche, der Rest wird von Spenden finanziert.

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„Jeden Tag werden gesunde, liebenswerte Tiere überall in diesem Land eingeschläfert, nur weil sie dort, wo sie sich befinden, nicht willkommen sind, woanders jedoch eine Chance haben, adoptiert zu werden. Hier kommen wir ins Spiel. Durch ein Netzwerk von Tierschutzorganisationen und Reisepaten am Boden helfen wir dabei, Tiere aus Tötungsstationen in andere Bundesstaaten zu fliegen, wo sie gewollt sind und adoptiert werden“, schreibt Paul auf der Homepage seiner Organisation.

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Für Tierrettung ins neue Zuhause fliegen

Am 23. Januar 2018 machen sich Paul und Ashlyn gemeinsam auf den Weg von North Carolina nach New York. Während ihres zweistündigen Fluges fasst Ashlyn nach und nach immer mehr Vertrauen zu Paul, bis sie schließlich, beinahe erleichtert, auf seinem Schoß einschläft.

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In New York angekommen, übergibt Paul Ashlyn direkt an ihre neue Besitzerin Tracy Lander, die die alte, kranke Hündin bereits sehnsüchtig am Flugplatz erwartet. Doch das Warten hat sich gelohnt, Tracy und Ashlyn haben sofort einen innigen Draht zueinander.

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Bereits nach kurzer Zeit in der Obhut von Tracy nimmt die krebskranke Ashlyn wieder an Gewicht zu. Auch zu Tracys beiden Hunden, Xander und Angel, knüpft die Hunde-Oma schnell ein Band des Vertrauens. Es scheint, als sei Ashlyn schon immer ein Teil dieses Rudels gewesen. Und so kommt es schließlich, dass die schon totgesagte alte Hündin, der nur noch wenige Lebenswochen zugeschrieben worden waren, noch heute glücklich bei Tracy lebt. Umsorgt, geliebt und in Geborgenheit, genau so, wie es jedem alten Hund widerfahren sollte.

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Ohne Menschen wie Paul Steklenski und Tracy Landen hätte Ashley ihren Zwinger wohl nie mehr verlassen und wäre im Tierheim eingeschläfert worden. Doch die wundersame Entwicklung dieser unerschütterlichen Hunde-Oma beweist, dass jedes Leben es wert ist, darum zu kämpfen – ob jung oder alt.