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5 Vermisstenfälle, die nie gelöst wurden

True-Crime-Fälle, in denen vermisste Personen wieder auftauchen, sind selten. Diese unheimlichen Fälle konnten bis heute nie gelöst werden

Ein Bild von einer Sicherheitskamera, das einen Mann an einem Bankautomaten zeigt.
u00a9 THOMAS COEX/AFP via Getty Images

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Wer True-Crime-Shows liebt, der weiß, dass es jede Menge vermisste Personen gibt, die man nie finden konnte. Manche verschwinden unter mysteriösen Umständen und sind wahrscheinlich Opfer eines Verbrechens geworden. Andere haben selbst Verbrechen begangen und konnten erfolgreich untertauchen. 5 der spannendsten und erschütterndsten Fälle erfährst du hier.

Bei True Crime geht es natürlich nicht immer um vermisste Personen. Oft entpuppen sich die Fälle bei näherem Hinsehen auch als simple zwischenmenschliche Tragödien.

Aber manche Fälle sind auch nach Jahrzehnten verzwickte Rätsel, die immer noch auf ihre Auflösung warten.

1. Graf Xavier Dupont De Ligonnès

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Am 21. April 2011 machte die französische Polizei einen grausigen Fund in einem Wohnhaus der Stadt Nantes. Die Leichen von Agnès Dupont de Ligonnès, ihrer Kinder Arthur, Thomas, Anne und Benoît, sowie die beiden Hunde der Familie waren unter der Terrasse verscharrt worden. Vom Vater der Familie, Graf Xavier Dupont De Ligonnès, fehlte jede Spur.

Xavier Dupont De Ligonnès war hoch verschuldet. Der Verdacht lag nahe, dass er beschlossen hatte, seine Frau und seine Kinder eher zu ermorden, als sich der unschönen Realität eines finanziellen und gesellschaftlichen Ruins zu stellen. Er hatte die Opfer und den Tatort sorgfältig von Spuren seiner DNA gereinigt.

Ein Bild von einer Sicherheitskamera, das einen Mann an einem Bankautomaten zeigt.
10 Mai 2011, Paris: Eine Sicherheitskamera filmt Xavier Dupont de Ligonnes. Foto: THOMAS COEX/AFP via Getty Images

In den Wochen vor der Bluttat hatte er gelernt, mit einem geerbten Gewehr umzugehen. Er hatte sich einen Schalldämpfer verschafft. Freunden hatte er weisgemacht, er und die Familie müssten sich in ein amerikanisches Zeugenschutzprogramm begeben. Den Schulen der Kinder hatte er gesagt, die Familie würde nach Australien auswandern.

Graf De Ligonnès checkte nach den Morden in einem kleinen Hotel in Roquebrune-sur-Argens ein. Dort parkte er sein Auto, nahm eine gepackte Tasche und wanderte in die Wälder. Seither blieb er verschwunden.

Es hat einige angebliche Sichtungen seiner Person gegeben, aber keine konnte je bestätigt werden. Jahre später schickte er eine Postkarte an einen Journalisten aus Nantes.“Ich bin noch am Leben“, stand darauf. Er wird bis heute mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Alles über den schockierenden Fall der Familie Sodder erfährst du auf der nächsten Seite.