16 „Berufsgeheimnisse“

Egal, wo man anfängt zu arbeiten: Sobald man die ersten Erfahrungen gemacht hat, sieht man seinen Beruf allmählich in einem anderen Licht. Man lernt viele Kniffe, Tricks und Gepflogenheiten kennen, die im Normalfall den meisten Menschen unbekannt sind und das auch bleiben sollen.


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Dank des Internets können aber alle Berufstätigen anonym ihre kleinen Berufs-, Branchen- und sonstigen Geheimnisse mit der Welt teilen, die sie unter normalen Umständen nicht ausplaudern können. Es folgt eine Auswahl von sechzehn diskreten Infos aus der Berufswelt:

1. shy_mocha: „Wenn du eine Krankenschwester verärgerst, dann verärgerst du alle Krankenschwestern.“

Studentky

2. Tellurine: „Als angehender Therapeut arbeitete ich mit vielen Kindern und Jugendlichen. Oft bemerkten meine Kollegen und ich, dass die Eltern eigentlich das Problem darstellten und sich die Kinder einfach nur anpassten.“

3. TwoPesetas: „Ich habe früher Lebensläufe für kleine Unternehmen überprüft und ausgesiebt. Die Anforderungen an den Bewerber bzw. das gewünschte Profil stellen im Grunde nur einen Wunschzettel dar. Deswegen kann man sich auch dann bewerben, wenn man nicht alle Anforderungen erfüllt – wer weiß schon, wer sich noch bewirbt? Vor allem kleinere Unternehmen suchen sehr gerne Leute, die motiviert sind.“

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4. TrustworthyEnough: „Personalabteilung: Unsere Aufgabe ist es, das Unternehmen vor den Mitarbeitern zu schützen, nicht umgekehrt.“

5. --IIII--------IIII--: „Ich bin Anwalt. Mein Geheimnis oder Ratschlag ist: den Mund halten. Je weniger man plappert, desto besser.“

6. bluebirdgm: „Wie man die Antwort auf eine Frage recherchieren kann, ist mindestens genauso nützlich oder sogar noch nützlicher, als alles im Voraus zu wissen oder wissen zu wollen. Mit dieser Einstellung habe ich ein Jahrzehnt lang als Informatiker Geld verdient.“

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7. Tumblrhoe: „Wir Wissenschaftler sind meistens überhaupt nicht einer Meinung – anders, als es die Medien oft darstellen. Im Idealfall kritisieren wir uns gerne und ändern unsere Ansichten, falls wir nachweislich falschlagen.“

8. therock21: „Ich bin Zahnarzt und möchte etwas zu Zahnpasta sagen. Im Grunde unterscheiden sich die Sorten, sofern sie Fluorid enthalten, überhaupt nicht. Als ich Zahnmedizin studierte, besuchte uns eine Dame von Colgate. Sie meinte, dass sich nur die Verpackungen unterschieden. Ob zur Zahnaufhellung, zum Schutz fürs Zahnfleisch oder was auch immer – überall ist dasselbe drin. Eine Ausnahme stellt Zahncreme für empfindliche Zähne dar, die zusätzlich Kaliumnitrat enthält.“

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9. Katy-L-Wood: „Ich stelle Kopien von Fossilien her, also von Skeletten, versteinerten Lebewesen usw. Anscheinend ist mein Geheimnis, dass es unseren Beruf überhaupt gibt. Die meisten Menschen sind richtig erstaunt, wenn sie erfahren, dass der Großteil der in Museen ausgestellten Fossilien Nachbildungen sind.“

10. MorddSith187: „Ich bin Kellner. Egal, wie sehr wir auch behaupten, es sei schon 'okay', dass wir den Laden für euch nach dem Ende der offiziellen Öffnungszeiten noch offen lassen, lasst euch sagen: Das ist eine Lüge. Wir werden nämlich andernfalls gefeuert. In Wirklichkeit wollen wir einfach nach Hause gehen und fürchten uns davor, länger bleiben zu müssen.“

11. twitching2000: „Ich bin Lehrer: Wer seinem Kind oft und möglichst früh vorliest, sorgt dafür, dass es in der Schule viel Erfolg hat. Damit meine ich tägliches Vorlesen von Büchern. Von Beginn der Geburt an bis zur dritten Klasse. Kein Lehrer kann das ersetzen.“

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12. JayPistola: „Ich trainiere nicht deinen Hund, sondern dich.“

13. silverhide4546: „Ich bin Massagetherapeutin und das größte Geheimnis ist das Dehnen. Wenn man die richtigen Dehnübungen macht, bleiben einem 90 % der typischen Probleme erspart.“

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14. itsmeEloise: „Viele Bibliothekare erlassen einem die Mahngebühren, wenn man eine gute Entschuldigung hat und nicht zu oft nachfragt. Selbst hohe Mahngebühren. Bibliothekaren sind solche Mahngebühren egal, sie verurteilen auch niemanden deswegen. Es ist also nie zu spät, etwas zurückzubringen. Für Bibliothekare sind die Mahngebühren meist noch höher und sie geben ihre Bücher immer zu spät zurück.“

15. psychfan5: „Ich entwerfe Spielautomaten für Casinos ... Lasst die Finger davon.“

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16. BackslashR: „In fast jedem Gericht eines schicken Restaurants steckt viel mehr Butter, als die meisten Menschen denken. Deshalb sieht man keine Kalorienangaben in der Speisekarte. Hintergrund: Ich habe fünf Jahre als Chefkoch im Bereich der italienischen Küche gearbeitet und acht Jahre in einem italienischen Restaurant.“

Gut zu wissen! Ob es eine Branche gibt, die keine Leichen im Keller hat? Ähnliche Artikel und Galerien sind unter diesem Absatz verlinkt:

Quelle: boredpanda

Vorschaubilder: ©Flickr/Vlastimil Ott

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