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Emotionales

Hitze: Polizisten entdecken 47 Katzen in Pkw

Jedes Jahr im Sommer wird oft davor gewarnt, Haustiere im verschlossenen Auto zu lassen. Trotzdem passiert es immer wieder. Was aber Polizisten in den USA in einem Auto entdeckten, schlägt dem Fass den Boden aus.


Menschen, die alles geben, um Tiere zu retten – hier sind ihre Videos. (Zum Artikel nach unten scrollen.)


Ein ungewöhnlicher Anblick

Im Juni 2022 näherten sich Polizisten der US-amerikanischen Kleinstadt Harris einem Auto auf einem Rastplatz. Als sie durch die Windschutzscheibe blickten, wollten sie zunächst ihren Augen nicht trauen.

Im Auto befand sich etwas Pelziges. Aber nicht etwa ein Hund, wie es ab und zu vorkommt. Nein, das Auto war quasi mit Katzen gefüllt — ganze 47 Stück. Abgesehen davon, dass ein Kleinwagen auch bei mittleren Temperaturen kein Aufenthaltsort für so viele Samtpfoten sein sollte, hatte es an diesem Tag über 30 °C!

Natürlich ignorierten die Polizisten diese Entdeckung nicht und informierten sofort eine ortsansässige Tierschutzorganisation. Allerdings stellte sich heraus, dass der Fund der Polizisten einen tragischen Hintergrund hatte.

Ein trauriges Schicksal

Die Tierschutzorganisation, die von den Polizisten gerufen worden war, berichtet auf Facebook die ganze Geschichte, die hinter dem Katzenfund steckt:

„Schwüle Hitze und Feuchtigkeit im Juni. Kein Zuhause, keine Klimaanlage. Man lebt im eigenen Auto zusammen mit den eigenen Katzen und weiß nicht, an wen man sich wenden kann. Das war die Situation, in der sich ein Mitglied unserer Gemeinde befand, als besorgte Polizeibeamte an sein Autofenster klopften.“

Der Obdachlose wollte sich trotz seiner misslichen Lage nicht von seinen Katzen trennen, hatte vor einiger Zeit sogar noch 61 Katzen gehabt, davon aber 14 abgegeben. Doch war klar, dass es so nicht weitergehen konnte. 

Ein schmerzhafter Abschied zum Guten

Die Tiere wurden schließlich von der Tierschutzorganisation übernommen, medizinisch behandelt und bekamen ausreichend Futter und zu trinken. Tierärzte stellten fest:

„Trotz der extremen Hitze und der unhygienischen Lebensbedingungen sind die Katzen bei relativ guter Gesundheit — auch wenn die meisten dehydriert sind und unseren helfenden Händen nicht so recht trauen. Es wird Tage, wenn nicht Wochen dauern, bis wir jedes Tier versorgt haben.“

Auch wenn es natürlich tragisch für den Obdachlosen ist, seine geliebten Katzen nicht mehr um sich zu haben, werden die Samtpfoten nun aufgepäppelt und leben nicht mehr zusammengepfercht in einem Kleinwagen. Hoffentlich finden sie alle bald ein richtiges Zuhause.

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Quelle: ijr
Vorschaubild: ©Facebook/AnimalHumaneSociety

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