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Emotionales

Entscheidung von Schiedsrichter bringt Familie 64.000 Euro ein

Ob im normalen Leben oder beim Fußball: Kleine Zufälle sind manchmal entscheidend. Schmerzlich erlebte das Cristiano Ronaldo in einem Spiel gegen Serbien im Februar. Der Weltfußballer schoss ein Tor, das zum Sieg Portugals geführt hätte. Der Schiedsrichter gab es nicht – und half damit ungewollt einem kranken Baby.


Bei diesen Videos wird dir warm ums Herz. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

 


Wie kam es aber dazu? Das Spiel endete aufgrund dieser Schiedsrichterentscheidung unentschieden und der frustrierte Ronaldo warf aufgebracht seine Kapitänsbinde zu Boden. Der Feuerwehrmann Djordje Vukicevic, der im Stadion Dienst tat, fand die Kapitänsbinde des portugiesischen Weltfußballers und schenkte sie einem Wohltätigkeitsverein.

Der Verein versteigerte die Binde für 64.000 Euro und schenkte den Betrag der Familie des kleinen Jungen Gavrilo Durdevic. Gavrilo leidet an einer spinalen Muskelatrophie — einem extrem seltenen Gendefekt, der das Absterben bestimmter Nervenzellen im Rückenmark verursacht. Dies kann zu Muskelschwund, Lähmungen und frühzeitigem Tod führen.

Weil die Krankheit so verheerend ist, erfordert die Behandlung Zeit und Geld. Der Kleine braucht viel Pflege und Aufmerksamkeit. Die notwendigen Medikamente sind sehr teuer. Ein Elternteil musste aufhören zu arbeiten, um sich der Pflege des Jungen mit ganzer Kraft zu widmen. Für eine wirkliche Therapie des Jungen benötigte die Familie jedoch ganze 2 Millionen Euro!

Als Cristiano Ronaldo von der Aktion Wind bekam, zögerte er nicht und stellte zusätzlich ein signiertes Trikot für eine weitere Auktion zur Verfügung. Dank zahlreicher Spenden von Fußballfans, Unterstützern aus aller Welt und nicht zuletzt dank des Erlöses aus der Versteigerung von Ronaldos Kapitänsbinde konnten mittlerweile die 2 Millionen Euro aufgebracht werden und die Behandlung beginnen. Gavrilo wird zwar nie vollkommen gesund werden, hat aber aufgrund der Therapie gute Chancen auf ein besseres Leben. Ohne den Fußball wäre das vielleicht nur ein Traum geblieben.

Wie schön, dass aus solchen merkwürdigen Zufällen etwas Gutes entstehen kann! Hätte der Schiedsrichter anders entschieden, hätte Ronaldo seine Binde woanders hingeworfen, hätte nicht der Feuerwehrmann sie gefunden, sondern jemand anderes — dann würde der kleine Gavrilo wohl noch immer auf seine Behandlung warten. Glücklicherweise stehen manchmal die Sterne genau richtig!

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Quelle: sofoot

Vorschaubild: ©Twitter/@KashiiAlliCr17

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