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Tierrettung: Erschöpfter Fuchs auf Eisscholle gerettet

Als Fischer einen Fuchs auf einer Eisscholle entdecken, kommt es zu einer dramatischen Tierrettung. In diesem Artikel erfährst du, was aus dem geretteten Polarfuchs wurde.

© Jean-Paul Comparin - stock.adobe.com

Menschen, die alles geben, um Tiere zu retten – hier sind ihre Videos. (Zur Tierrettung nach unten scrollen.)

Ein ungewöhnlicher „Fang“ wird zu einer dramatischen Tierrettung: Im Juni 2017 entdecken Cliff Russel und seine Partnerin ein kleines Bündel auf einer Eisscholle. Erst halten sie es für eine Robbe, aber als sie näher heranfahren, sehen sie es, dass es sich um einen Fuchs handelt. Das Tier ist auf der Eisscholle gefangen und droht dort kläglich zu verenden.

Als Cliff Russell mit seiner Lebensgefährtin Mallory und Sohn Allan im Juni 2017 mit seinem Krabbenkutter „The Northern Swan“ in die kalten Wellen der Labradorsee hinausfährt, fällt den dreien auf einer weit entfernten Eisscholle etwas Seltsames auf.

Tierrettung: Fuchs kauert auf Eisscholle

Die drei Krabbenfischer gehen der Sache auf den Grund und entdecken 1,5 Kilometer vor der kanadischen Ostküste einen bis auf die Knochen abgemagerten kleinen Fuchs, der auf einer Eisscholle festsitzt. Der kleine Polarfuchs hatte sich wahrscheinlich, unerfahren, wie er noch ist, bei der Suche nach Nahrung zu weit auf die Eisschollen vorgewagt. Als diese dann auseinanderbrachen, wurde er mit der Strömung aufs Meer hinausgetrieben.

Ein Fuchs ist auf einer Eisscholle gefangen.
Das kleine Bündel auf der Eisscholle entpuppt sich als Fuchs. ©YouTube/Zoo Land Foto: Das kleine Bündel auf der Eisscholle entpuppt sich als Fuchs. ©YouTube/Zoo Land

Die drei Fischer beschließen, den kleinen Fuchs nicht seinem Schicksal zu überlassen, sondern ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch bei dem Versuch, das Tier ins Boot zu bekommen, springt der verängstigte Fuchs in die eiskalten Fluten. Allan schafft es jedoch, das bereits stark geschwächte Tier mit einem Fischernetz aus den Wellen zu bergen und an Bord zu hieven.

„Er wollte nichts fressen.“

Der frierende kleine Polarfuchs fühlt sich an Bord der „Northern Swan“, zusammengepfercht mit drei Menschen, jedoch alles andere als wohl. Er verkriecht sich in die hinterste Ecke des Bootshecks und kann sich vor lauter Angst nicht mehr bewegen. Cliff, Mallory und Allan füllen schließlich eine Plastikbox mit etwas Holzspänen und legen das verängstigte und noch immer durchnässte Tier hinein.

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Sie geben dem ausgehungerten jungen Fuchs etwas zu fressen, doch der ist so erschöpft und verängstigt, dass er sogar das Essen verschmäht.

„Er wollte die ersten fünf bis sechs Stunden gar nichts fressen. Wir gaben ihm Chips und Cracker, aber nichts davon wollte er. Erst als er eine Weile geschlafen hatte und wieder wach geworden war, konnten wir ihn zu einer Konservendose mit Wiener Würstchen überreden“, erzählt Cliff Russell, der Kapitän der Northern Swan.

Ein erschöpfter Polarfuchs in einer Kiste
Der arme Fuchs ist völlig entkräftet. ©YouTube/Zoo Land Foto: Der arme Fuchs ist völlig entkräftet. ©YouTube/Zoo Land

Nachdem sich der kleine Polarfuchs ausgiebig mit Wiener Würstchen gestärkt hat, wird er in seiner Kiste immer ruhiger und ausgeglichener.

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Kurze Zeit später kommen die drei Krabbenfischer an einer von Polarfüchsen besiedelten Küste an. Dort soll der junge Fuchs wieder in die Freiheit entlassen werden. Zunächst setzen sie ihn in eine verlassene Hundehütte in Ufernähe und warten ab, bis der Jungfuchs sich so weit erholt hat, dass er sich von ganz allein wieder hinaustraut. Kaum bekommt der Fuchs mit, dass er wieder festen Boden unter den Pfoten hat, sucht er schnell das Weite.

Hier kannst du dir das Video von der Auswilderung des jungen Polarfuchses ansehen:

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Hier siehst du die ganze Tierrettung nochmal im Video (auf Englisch):

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Wären Cliff, Allan und Mallory nicht zufällig vorbeikommen, hätte der arme Fuchs keine Chance gehabt. Zum Glück waren die drei so aufmerksam und haben das kleine Kerlchen auf der Scholle entdeckt. Hoffentlich ist der Fuchs ab jetzt vorsichtiger und wagt sich nicht mehr so weit aufs Eis.

Quelle: Facebook/Alan Russell, Facebook/Mallory Harrigan
Vorschaubilder: © Jean-Paul Comparin – stock.adobe.com ©Facebook/Alan Russell

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