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Witz des Tages: Kleines Mädchen bringt Vater in Bedrängnis

Ein Vater fühlt sich ein wenig unwohl, als seine Tochter über die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen spricht.

Lächelndes Mädchen mit Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz.
u00a9 Jacob Lund u2013 stock.adobe.com

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Eltern freuen sich normalerweise, wenn der Nachwuchs wissbegierig ist. Manchmal kann kindliche Neugier aber auch peinlich sein, wie der Vater im folgenden Witz des Tages feststellt.

Witz des Tages

Neulich fuhr meine kleine Tochter mit mir im Auto und ich fragte sie: „Na, was habt ihr heute in der Schule gelernt?“

Sie konnte es kaum erwarten, mir zu berichten: „Wir haben gelernt, dass Jungs anders sind als Mädchen.“

Mann richtet Autorückspiegel aus.
In diesem Witz des Tages bringt eine Tochter ihren Vater in Verlegenheit. Foto: 望菜 竹内 – stock.adobe.com

Ich sah in den Rückspiegel, konnte aber nur ihre Haare sehen.

„Der Lehrer hat gesagt, dass Jungs ein Ding haben, das Mädchen nicht haben. Hab‘ vergessen, wie das heißt.“

Ich war eingeschüchtert und mir fiel in dem Moment nichts Besseres zu sagen ein als: „Äh, ja, das haben sie.“

Ein Witz des Tages kommt selten allein – hier gibt’s Nachschub:
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Sie plapperte gleich fröhlich weiter: „Daran erkennen Mädchen, dass Jungs Jungs sind. Sie sehen das Ding, das da runterhängt, und wissen: Das ist ein Junge.“

Ich begann zu schwitzen und mir kam der Heimweg ewig vor. Sie erzählte ungerührt weiter: „Wusstest Du, dass Jungs anschwellen, wenn sie ein Mädchen sehen?“

Ich stammelte: „Aha, äääh, … na ja …“, aber da fragte sie schon weiter: „Warum finden es Mädchen eigentlich gut, wenn Jungs diese Dinger haben?“

Was soll man da bloß sagen? Hat sich das nicht jeder schon mal gefragt?

Lächelndes Mädchen mit Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz.
Was man nicht alles in der Schule lernt. Foto: Jacob Lund – stock.adobe.com

Ich konnte mir gar keine Antwort ausdenken, denn sie hatte schon selbst eine parat: „Na, weil es wackelt, wenn er geht, und das sieht dann das Mädchen und weiß, das ist ein Junge und dann findet sie ihn gut. Dann sieht der Junge das Mädchen und schwillt an und dann weiß das Mädchen, dass er sie auch gut findet. Und dann heiraten sie. Und dann werden sie gekocht!“

Das klang ja alles irgendwie schlüssig, aber der Schluss hat mich doch sehr verwirrt. Wir kamen in dem Moment zu Hause an. Sie fischte etwas aus ihrem Schulranzen und sagte: „Ich habe ein Bild gemalt von dem, was wir gelernt haben. Willst Du es sehen?“

So ganz sicher war ich mir nicht, ob ich es wirklich sehen wollte, aber die Neugier siegte. Und dann musste ich mich erstmal setzen.

Vor mir lag, sozusagen in seiner ganzen angeschwollenen, frauenerregenden Pracht, die Buntstiftzeichnung eines großen männlichen Truthahns! Dieser rote Lappen, der über seinem Schnabel hängt, dieses Ding, das die Vogeldamen so unwiderstehlich finden, war gigantisch und seine Schwanzfedern reckten sich stolz in die Höhe.

Meine Kleine war etwas sauer, weil ich so lachen musste, aber als ich ihr sagte, dass ich das Bild liebte, hatte sie es schnell vergessen. Ich werde das Bild aber nie aus dem Kopf bekommen.

Ein Truthahn.
Alles halb so wild! Foto: Martina Berg – stock.adobe.com

Puh, es war doch nicht so schlimm! Da ist dem Vater wahrlich ein Stein vom Herzen gefallen.

Vorschaubild: ©Media Partisans

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