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Gruselig

Künstler David Huggins malt Bilder von Affäre mit Alien-Frau

An sein „erstes Mal“ erinnert man sich sein ganzes Leben lang. David Huggins dürfte dieser Augenblick aber noch aus einem ganz besonderen Grund im Gedächtnis geblieben sein: Denn der US-Amerikaner hat seine Unschuld angeblich an eine Außerirdische verloren. Und nicht nur das – er hat diese Begegnung sogar gemalt.


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„Als ich 17 war, wurde ich von einer außerirdischen Frau entjungfert“, behauptet der 74-Jährige aus Hoboken, New Jersey, USA. Damals lebte David bei seinen Eltern auf einer Farm in Georgia. Bei einem Waldspaziergang sei ihm eine Besucherin aus einer anderen Welt begegnet und habe ihn verführt, so David.

Das extraterrestrische Techtelmechtel ist der Beginn einer großen Liebe. Von nun an stattet ihm „Crescent“ (auf Deutsch: „Halbmond“), wie er die Außerirdische nennt, regelmäßig einen Besuch ab. Doch erst 1987 beginnt David, der inzwischen ein Kunststudium absolviert hat, seine Erlebnisse zu verarbeiten: Er greift zum Pinsel und hält die Liaison mit seiner Alienfreundin auf der Leinwand fest – natürlich erst, nachdem er Crescent um Erlaubnis gebeten hat. Das Gemälde von ihrer ersten Vereinigung trägt den Titel „First Time“ (auf Deutsch: „Das erste Mal“).

Doch Crescent ist nicht die einzige Außerirdische, die zu David Kontakt aufnimmt. Seit seinem achten Lebensjahr sei er von unterschiedlichen Wesen besucht und mitunter auch entführt worden, erinnert sich David. Mit den Jahren kehren die Erinnerungen an andere „Begegnungen der dritten Art“ zurück, die der Künstler ebenfalls auf Bild bannt.

Die Ernsthaftigkeit und Detailverliebtheit, die David in seiner Kunst an den Tag legt, verhilft ihm bald zu internationaler Berühmtheit. Zeugen vermeintlicher Sichtungen von Außerirdischen gibt es viele, aber Gemälde von einer sexuellen Beziehung zwischen Erdbewohner und Aliendame – das sieht man nicht alle Tage.

Die Beziehung zu Crescent ist ein Schlüsselmotiv in Davids Gemälden. Wie der Maler berichtet, kommt sie noch immer regelmäßig auf ein Schäferstündchen vorbei. Über die letzten Jahrzehnte habe er eine ganze Reihe von Sprösslingen mit seiner außerirdischen Liebhaberin gezeugt, behauptet er stolz.

Davids Bilder ziehen nicht nur Esoteriker und Science-Fiction-Fans in ihren Bann: Inzwischen gibt es sogar einen Dokumentarfilm mit dem passenden Titel „Love and Saucers“ („Liebe und fliegende Untertassen“) über den Maler und seine überirdische Affäre.

Ob man Davids Geschichte glaubt oder für kompletten Humbug hält – der mysteriösen Anziehungskraft seiner Gemälde können sich auch hartgesottene Realisten nicht entziehen. Ob ihm die Menschen Glauben schenken, ist David herzlich egal: Für den Maler ist Crescent eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, aus der bereits über 150 Bilder hervorgegangen sind. Und schließlich braucht jeder Künstler eine Muse – auch wenn sie von einem anderen Stern ist.

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Quellen: vice, artsy 

Vorschaubilder: ©Twitter/paul_bloemers ©Twitter/spookysc